Normbriefbogen nach DIN
Die schnelle kaufmännische Verarbeitung von Geschäftsbriefen verlangt nach einem einheitlichen, immer gleichen Normbriefbogen. Dadurch ist ei-ne schnelle und sichere Bearbeitung und Archivierung von Geschäftsdrucksachen möglich. Alle Geschäftsdrucksachen und die dafür gedachten Ordnungssysteme verwenden Formate nach den verschiedenen DIN-Reihen:
DIN A-Reihe
DIN B-Reihe
DIN C-Reihe
Die Bearbeitung eines Geschäftsbriefes verlangt:
- einen Heftrand von 20 mm
- eine Lochmarke in halber Flöhe des Blattes, etwa 0,5 cm vom linken Papierrand entfernt
- einen Raum für Bearbeitungsvermerke, Eingangsstempel und sonstige Anmerkungen zu einem Geschäftsgang. Der dafür vorgesehene Platz ist 105 mm breit und 45 mm hoch.
Oftmals wird dieser Raum für Gestaltungszwecke mitgenutzt.
Doch sollte bei der Entwicklung einer Gestaltungsidee berücksichtigt werden, dass genügend Raum für Bearbeitungsvermerke vorhanden sein muss.
Die Ortsfestlegung z. B. der Bezugszeichenzeile dient der schnellen
Orientierung des Lesers auf einem Geschäftsbrief. Informationen lassen sich dadurch schneller finden, aufnehmen und verarbeiten.
Die Vorgaben der DIN-Norm lassen für Gestaltungsideen bei der Entwicklung von Geschäftsdrucksachen genügend Spielraum. Zwischen Norm und pfiffig gestalteten Briefbogen besteht kein unlösbarer Widerspruch.
Der Geschäftsbrief: Gestaltung von Schrift-stücken nach DIN 5008, DIN 5009, DIN 676